Yakate

Chakren

Die Lehre der 7 Chakren ist Teil der indischen Veden und des Yogas. Sie befinden sich an Punkten entlang der Wirbelsäule und treten an bestimmten Stellen des Körpers als trichterförmige Energiefelder aus dem Körper. Die Chakren sind damit eine Art Organe unseres Ätherkörpers.

Heilige Tore

Chakren sind Tore zur spirituellen Ebene. In den Veden gelten sie als heilig Tore zu den Göttern. Und es wäre undenkbar, dies als Mensch zu manipulieren.

Im Heilwesen können Chakren und deren bewusste Wahrnehmung helfen, thematische Blockaden zu erkennen und zu lösen.

Chakren sind nicht blockiert. Sie haben auch keinen Energieüberfluss oder Defizit. Auch wenn wir das so empfinden mögen.

Chakren sind Toren, die ihre Bedeutungen haben. Wenn man heilerisch etwas mit Chakren tun kann, ist es sie bewusst zu spüren. Und dann zu sehen, welchen Themen man zu viel oder zu wenig oder die falsche Aufmerksamkeit gibt. Und dann kann man schauen und spürt, was dahinter steckt. Was in einem nagt, dass man diese Themen unharmonisch lebt.

Dieses Bewusstwerden und Spüren setzte einen Weg zur Harmonisierung in Gang. Und Heiler*innen können z.B. mit Handauflegen helfen, diese Ebene bewusst zu spüren.

Körper Seele Geist

Die viel benannte "Harmonie von Körper, Seele und Geist" bezieht sich auf die drei Felder, die unser Menschsein bilden. "Körper" meint dabei den physischer Körper.

Mit "Seele" ist nicht unsere unsterbliche Seele gemeint. Hier geht es um den Emotionalkörper, das Feld unserer Gefühle. Der Begriff Seele ist hier jedoch nicht gänzlich falsch gewählt. Denn das, was in unsere Seele unerlöst in unserem Leben noch erkannt werden möchte, das zeigt sich oft in emotionalen Reaktionen auf thematische Trigger. Zeigt sich in unseren Sehnsüchten und Leidenschaften. Daher der enge Bezug zwischen Emotionen und "seelischen Ursachen".

Das dritte dieser Felder ist der "Mentalkörper", unser Intellekt und Denken. Wobei nicht alles in unserem Gehirn spielt: Während des Träumens schläft das Gehirn.

 
1
Chakra
Wurzel
Chakra
Sexual / Sakral
Chakra
Nabel
Chakra
Herz
Chakra
Hals / Kehle
Chakra
Stirn
Chakra
Scheitel / Krone
Name
Muladhara
Name
Svadhistana
Name
Manipura
Name
Anahata
Name
Vissudha
Name
Ajna
Name
Sahasrara
Farbe
Rot
Farbe
Orange
Farbe
Gelb
Farbe
Grün, Rosa, Gold
Farbe
Himmelblau
Farbe
Indigo
Farbe
Weiß, Regenbogen, Violett
Mantra
Lam (Lang)
Mantra
Vam (Vang)
Mantra
Ram (Rang)
Mantra
Yam (Jang)
Mantra
Ham (Hang)
Mantra
Ksham (Kaschem)
Mantra
Om (Aum)
Element
Erde
Element
Wasser
Element
Feuer
Element
Luft
Element
Äther, Akasha
Element
Element
Sinn
Geruch
Sinn
Geschmack
Sinn
Sehen
Sinn
Tastsinn
Sinn
Gehör
Sinn
Sechster Sinn
Sinn
göttliche Anbindung
Polarität
männlich
Polarität
weiblich
Polarität
männlich
Polarität
weiblich
Polarität
männlich
Polarität
weiblich
Polarität
männlich und weiblich
Götter
Brahma / Dakini, Ganesha
Götter
Vishnu, Rakini
Götter
Maharudra, Lakini, Shiva
Götter
Isa, Kakini
Götter
Arana−Resvara, Sakini, Shiva
Götter
Param-Asiva, Hakini, Shiva
Götter

gedachte Gefühle

Das Gefühlsleben wird gerne als Teil des Mentalen gesehen, was definitiv falsch ist. Unsere Emotionen spielen auf allen Ebenen. Im Darm sitzen die ganz alten Themen. Im Bauch (Magen) die Ängste und Sorgen. Im Solarplexus der Kampf und im Hals schwillt die Wut.

Die drei Körper sind nicht auf einen Bereich beschränkt. Sie bilden miteinander, in Phase übereinanderliegend und in sich verwoben, einen Menschen. Die Ansiedlung der Emotion im Hirn ist gedanklich dennoch nicht ganz falsch. Denn der Verstand nimmt die Emotionen wahr. Damit entsteht ein Gedanke, der die Emotion spiegelt. Oft nehmen Menschen ihre Emotionen nur als körperliche Empfindung und eben diese Gedanken an die Emotion wahr. Die Emotion selbst bleibt ihnen verborgen.

Verschiebung des Emotionalkörpers

Die drei Körper "Körper Seele Geist" können aus der Phase geraten und sind dann nicht mehr deckungsgleich. Die Kommunikation oder Harmonie der gemeinsamen Schwingung ist gestört. In unseren Breiten gerät meist der Emotionskörper aus der Phase. Der Betroffene kann, schlimmsten Fall, keine Emotionen mehr erleben. Auf Dauer ist so ein Zustand sehr unangenehm, weil man sich z.B. nicht mehr konzentrieren kann, seine Emotionen nicht mehr erlebt oder körperliche Berührungen nur noch mechanisch, und nicht als körperliches Spüren erlebt. Wie soll man da denken, sich wohl fühlen und lieben?

 
Ebene
Feld
1
Körper
physischer Körper
2
Seele
Emotinal­körper
3
Geist
Mental­körper
Spirit
Seelen­ebene

"Ich steh grad neben mir!" ist eine Floskel, die man in diesem Sinne durchaus wörtlich nehmen darf.

Streng genommen gibt es noch ein 4. Feld, das als unser "spirituelles Feld" benannt werden könnte. Dieser Spirit verbindet uns mit dem Rest des Seins, weit über alles erfassbare hinaus.

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