Yakate

Schamanentum

Das Wort Schamane stammt vom burjatischen Wort Saman und bedeutet schlicht Sehende*r. Denn Schamanen nehmen die Anderswelt der Geister bewusst wahr. Es gibt einige, meist der Esoterik und dem ethnologischen Forscherdrang entsprungenen Bilder über Schamanen. So gilt der Begriff Schamanismus Heute für Alles und Nichts. Tatsächlich ist das Schamanentum jedoch eine ganz bestimmte Kultur mit klarem Ursprung in der Region des Altaigebirges.

Es gibt keine Möglichkeit durch Ausbildung oder richtiges Verhalten Schamane zu werden. Die Geister berufen ihre Schamanen.

Berufung

Es gibt geborene und werdenden Schamanen. Die Geborenen werden schon vor der Inkarnation berufen und kommen so auf die Welt. Die werdenden Schamanen erleiden ihre Berufung unvermittelt im Leben, was meist mit schwerer Krankheit, Unfällen oder Schicksalsschlägen verbunden ist. In beiden Fällen erkennt ein älterer Schamane*in den so Berufenen und bildet sie / ihn aus. Und sich einer Berufung zu widersetzten hat schwerwiegende Folgen.

Seele

Im Schamanentum erkennt man den Menschen als Wesen mit mehreren Seelen. Jeder Mensch hat mindestens drei Seelen. Beim Schamanen kommt eine Seele hinzu, die ihm den nötigen Schutz für seine Reise gibt. Weshalb es im Schamanentum auch eher als wahnwitzige Idee gilt, wenn Jedermann die Anderswelt bereisen möchte, ohne dazu berufen zu sein. Allerdings, für gewisse Erfahrungen sind eigenen Erlebnisse sinnvoll und nötig, durch die man sich jedoch immer von einem berufenen Schamanen leiten und begleiten lassen sollte.

 

Mit den Geistern leben

Was kann man Geistern geben? Mit Geld können sie nichts anfangen!

Du kannst sie nur bitte, nicht zwingen oder bezahlen.

Du kannst sie etwas miterleben lassen. Dein Herz, deinen Geist, deine Empfindungen. Deine Liebe.

Was würdest du miterleben wollen? Leid oder Freude? Hoffnung oder Rachsucht? Spaß am Leben oder Hass?

Du musst ja nicht glücklich, gesund oder gut drauf sein, um die Geister um ihr Miteinander zu bitten. Das verlangst du von Freunden ja auch nicht. Aber du solltest das sein, was Freunde einander geben. Was Freundschaft ausmacht, das liegt viel tiefer, als ein guter oder schlechter Zustand.

Möchtest du mit Geisern leben, dann schau, dass du das Leben ehrst. Und vor allem auch dein eigenes, deine Freude, dein Glück, dein Wohl und Fülle ... fülle dein Leben mit Dingen, die du im Geist teilen kannst!

Du brauchst keine Rituale, Anrufungen, die richtige Räucherung, den korrekten Trommelrhythmus ... wenn du ein Mensch mit einem reichen Geist bist, sind sie da. Du denkst "Bitte!" und die Geister sehen bereits, was in dir ist und was dir fehlt.

Du musst den Geistern noch nicht mal erklären, was du brauchst. Oder gar wie das zu schaffen sei.

Es gibt viele Menschen, in deren Geist die Geister gerne blicken. Ja, es gibt viel mehr Menschen, bei denen gute Geister sind, als Menschen, die Geister kennen ... die Lösung ist da. Deine Lösung ist der Wunsch eines anderen Menschen. Nutze die Vermittler!

Das ist, was mein Schamanentum ausmacht. Ein Mensch zu sein, der etwas zu teilen hat. Ein Mensch zu sein, der bittet und vermittelt. Ein Mensch zu sein, der das Miteinander mit den Geistern bewusst erleben kann. Und der Mensch zu sein, der seine Mitmenschen etwas davon vermitteln kann.

Heilung geschieht, wenn du in dieses Feld eintauchst. Und etwas von dieser Magie spürst. Energien fließen. Horizonte werden zu einem Ausblick. Und tief in dir weißte du, dass da etwas für dich kommt.

Das ist das einzige Wissen, das wirklich zählt. Es kommt!

Das ist die Reise, um die es geht. Wenn du es schaffst, dieses Kommen in deinem Geist zu sehen, dann erzeugst du damit eine unglaubliche Kraft. Eine Kraft, die von den Geistern in Universum getragen wird. Eine Kraft, die etwas bewegt und zu dir zurückfindet.

Du bist wie ein großes, strahlendes Licht, nicht zu übersehen.

In der Vision geht es nicht um ein klares Bild. Und um Wissen und Verstehen schon zweimal nicht. Erinnere dich, die Geiste sehen was nötig ist und wie es geschehen kann. Viel tiefer und weiter, als du das mit deinem Verstand jemals erfassen könntest.

Die Vision ist ein Bild. Ein Rätsel. Ein geistiger Anker, dessen Betrachtung einen Weg schafft und offen hält.

Du bekommst diese Vision geschenkt. Sag Ja zu ihr und nehme diesen Weg an!

Wenn du deinen Geistern vertraust, dann kannst du blind annehmen, was sie dir schenken. Aber denke daran, wenn die Lösung kommt ... erinnere dich, was Geister mit dir teilen wollen: Glück, Freude, Fülle und Liebe.

Wer dir Schmerz, Leid und harte Arbeit schickt, zählt nicht zu deinen guten Geistern. Lehen dankend ab! Und besinne dich zurück auf deine Vision. Auf das Rätsel zum Glück.

So soll es sein

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